Zahnspangen & Kinder Kieferorthopädie in München



In der Entwicklungsphase, vom Milch- über das Wechselgebiss bis hin zum jungen, bleibenden Gebiss, gebührt in unserer Praxis in München vor allem den präventiven Maßnahmen höchste Aufmerksamkeit. Die kieferorthopädische Prävention betrifft bei Kleinkindern (von Geburt bis zum ca. 4. Lebensjahr) und im Kindesalter (ca. von 4 bis 12 Jahren) die umfassende Aufklärung der Eltern und ihrer Kinder über schädigende Folgen von schlechten Angewohnheiten wie Finger- meist Daumenlutschen, Lippenbeißen, Zungenpressen und auch Zähneknirschen. Mit kleinen Maßnahmen kann der Entstehung von vielen kieferorthopädischen Befunden frühzeitig entgegengewirkt werden! Bereits vorliegende Schäden werden durch ein rechtzeitiges kieferorthopädisches Eingreifen nicht weiter verstärkt und effektiv reduziert. Hier kommen meist herausnehmbare Zahnspangen zum Einsatz.

In der Hauptwachstumsphase für Körpergröße und Unterkieferwachstum steht beim Kind bzw. dem jugendlichen Patient die korrekte kieferorthopädische Bewertung der Lagebeziehung zwischen dem Ober- zum Unterkiefer an. Eine harmonische Beziehung wird angestrebt, um die regelrechte Verzahnung (Okklusion) im bleibenden Gebiss zu ermöglichen. Zahnfehlstellungen innerhalb der Zahnbögen benötigen für ihre Korrektur zumeist eine festsitzende Zahnspange. Die richtige Anpassung der Zahnbögen zueinander erfolgt z.B. bei einer „Rücklage“ des Unterkiefers, in Relation zum Oberkiefer gesehen, am günstigsten im pubertären Zeitraum, wenn von der Natur ein natürliches Wachstum für den Unterkiefer ausreichend zur Verfügung steht.

Kieferorthopädie München - Dr. Dipsche & Kollegen

In der Kieferorthopädie Praxis Dr. Dipsche und Kollegen in München zählt das frühzeitige Erkennen und Beseitigen von Fehlfunktionen und Fehlentwicklungen zu den wertvollsten Leistungen der Kieferorthopädie!

Gerne beraten wir Sie ausführlich!
Terminvereinbarung Tel. 089 174034

In welchem Alter sollten Kinder erstmals zum Kieferorthopäden gehen?

Der erste Kieferorthopädie Besuch ist im Kindergartenalter zu empfehlen. Spätestens jedoch nach dem Zahnwechsel im Bereich der Schneidezähne, also ca. mit 8 bis 10 Jahren, sollten Kinder zu einem Kieferorthopäden gehen. Weitere Information zum Kinder-Vorsorge-Check ab 6 Jahren.

Wie lange dauert die Zahnspangen-Zeit?

Die kieferorthopädische Behandlungsdauer ist von der Schwere der fehlerhaften Zahn- und Kieferstellung sowie der individuell sehr unterschiedlichen Länge des Zahnwechsels abhängig. In der Regel tragen Kinder und Jugendliche drei Jahre eine feste Zahnspange. Nach der Korrektur ist eine sorgfältige Nachsorge wichtig, damit Zähne und Kiefer in der erzielten Position bleiben.

Zahnspangen Kosten

Seit dem Jahr 2002 werden leider nicht mehr alle kieferorthopädischen Kosten für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Kostenübernahme richtet sich jetzt nach den kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Demnach muss der Kieferorthopäde die unterschiedlich starke Ausprägung einer Zahn- oder Kieferfehlstellung anhand von Messergebnissen definieren. Der Schweregrad der Fehlstellung wird einem System von 1 bis 5 zugeordnet. Erst ab Schweregrad drei übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Behandlung.

Die restriktive Einstufung der Krankenkassen sagt leider nichts über die medizinische Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung aus! So fallen unter die Indikationsgruppe Zwei beispielsweise Zahnfehlstellungen mit "leichter" Ausprägung. Bei vielen Kindern und Jugendlichen ist jedoch aus medizinischer Sicht auch die Korrektur einer leichten Kiefer- oder Zahnfehlstellung dringend erforderlich, um das Risiko von Folgeerkrankungen zu minimieren. Dennoch müssen in diesen Fällen die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung von den Eltern übernommen werden.

Ist die Zahn- oder Kieferfehlstellung Ihres Kindes der Indikation 1 oder 2 zuzuordnen, und werden die Kosten für die Zahnspange nicht von der Krankenkasse übernommen, besprechen wir mit Ihnen in unserer Kieferorthopädie Praxis in München die Indikation im Detail, so dass Ihnen eine Entscheidung für oder gegen die Zahnspange bei Ihrem Kind leichter fällt.

Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkasse für die Zahnspange

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Zahnspange, tragen Eltern zunächst einen Kostenanteil von 20 Prozent für die Behandlung ihres Kindes selbst. Nach erfolgreichem Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung, wird der sogenannte Eigenanteil von der Krankenkasse rückerstattet. Bei Familien mit mehreren Kindern, beträgt der zunächst auszulegende Eigenanteil ab dem zweiten Kind nur noch 10 Prozent.

Privatleistungen bei gesetzlich versicherten Patienten
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei Kostenerstattung der Zahnspange die medizinische Grundversorgung. Für Wünsche wie beispielsweise die nahezu unsichtbare Zahnspange, hochwertige Brackets, Retainer zur Stabilisierung der Korrektur oder eine Funktionsanalyse des Kiefergelenks müssen die Kosten von den Eltern selbst getragen werden.

Kostenübernahme bei privat versicherten Kindern & Jugendlichen
Bei privat versicherten Kindern und Jugendlichen ist die Kostenübernahme für die kieferorthopädische Behandlung vom Versicherungsvertrag mit der privaten Krankenkasse abhängig. Bitte klären Sie anhand des von uns erstellten Heil- und Kostenplans die Kosten mit Ihrer Krankenkasse vor Beginn der Behandlung ab.

Für weitere Fragen stehen Ihnen unsere Kieferorthopäden und unser Münchner Team selbstverständlich zur Verfügung!

Patienteninformation in Kieferorthopädie & Zahnspangen


Übersicht KIG Stufen in der Kieferorthopädie